Mi

10

Dez

2014

Überwintern auf dem 4. Zwischenrang

In der Hinrunde der NLA trafen wir auf 5 verschiedene Teams. Zum Auftakt traten wir gegen die Vize-Schweizermeisterinnen aus Uster an, wo es eine 1-2 Niederlage gab. Den ersten Erfolg erzielten wir gleich im nächsten Spiel gegen Swissair. Dieses Team hat sich auf diese Saison hin neu gebildet. In Runde 3 und 4 zogen wir ebenfalls den Kürzeren gegen die Teams von Carnivals und GC. Zum Abschluss der Hinrunde siegten wir gegen Fricktal in einer für uns wichtigen Begegnung. Denn Fricktal ist ein harter Konkurrent im Kampf um einen Playoff-Platz. Somit überwintern wir nun auf dem letzten Platz, der noch zur Teilnahme an den Playoffs (Ende April) berechtigt, und das mit nur einem Pünktchen Vorsprung vor Fricktal.

In der Rückrunde kriegen wir auf Position 3 Verstärkung, wenn Caroline Bachem von ihrem Aufenthalt in Kanada zurückgekehrt ist.

Ebenso hoffe ich, dass es mir gesundheitlich besser ergeht als bis anhin, hatte ich doch meistens mit Rückenproblemen zu kämpfen. Ich bin daran diese mittels Physiotherapie in den Griff zu kriegen und somit wieder etwas öfters auf dem Platz stehen zu können.

Bis dahin wünsche ich euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

Eure Gaby

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Fr

06

Jun

2014

Einzel EM in Valenciennes (F) 4.-7. Juni

Bronze verpasst

Ärgerlich.... erneut hat es leider nicht für einen Medaillengewinn gereicht. Von Anfang an hatte ich Mühe mich ins Match zu finden. Ich agierte zu ungenau und fehlerhaft. Schnell lag ich mit 0-2 in Rückstand. Doch schon mehrmals habe ich gegen Lucie einen solchen aufgeholt und zu meinen Gunsten gewendet. Auch im 3. Satz lag ich schon mit 2-6 hinten, bevor meine Kämpferqualitäten so richtig zum Vorschein kamen. Mit viel Wille boxte ich mich durch. Ich nahm den Schwung gleich mit, konnte das Level aber nicht über den 4. Satz bringen. Bei 9-9 glaubte ich immer noch an mich. Doch dann beanspruchte Lucie das Glück und ich musste ihr zum Sieg gratulieren.

Tja, so kann es gehen. Gestern knapp am Finaleinzug vorbei und dann doch mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Trotz allem danke ich euch allen für die Unterstützung!

Jetzt werde ich den Sommer geniessen :-)

Eure Gaby

Knappe Niederlage im Halbfinal

Heute erwartete mich die Dänin, Line Hansen. Erst vor wenigen Wochen trafen wir an der Team EM aufeinander. Damals verlor ich doch relativ deutlich mit 0-3. Nichtsdestotroz ging ich sehr positiv ins Spiel, fühlte mich gut und wusste, dass ich sie ärgern kann.

Viel hat jedenfalls am Ende nicht gefehlt für eine Überraschung. Schade, aber ich habe sehr gut gespielt und kann mir (fast) nichts vorwerfen.

Ich erwischte den besseren Start ins Match und konnte 1-0 vorlegen. In den nächsten beiden Sätzen verpasste ich aber die Startphase und musste grössere Rückstände wettmachen. Im 4. Satz blieb ich dran bis zum Schluss und fast hätte ich einen Entscheidungssatz erzwungen. Leider nur fast.... Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung und nehme viel Positives mit ins Entscheidungsspiel um eine EM-Bronzemedaille von morgen Samstag. Hier treffe ich auf Lucie Fialova aus Tschechien. Wir hatten an der letztjährigen Einzel EM im Viertelfinal das Vergnügen, wo ich äusserst knapp die Oberhand behielt.

Noch ein Spiel vor der Pause :-)

Let's go und drückt mir die Daumen!
Eure Gaby

 

Halbfinale geschafft !!

Mit einem 3-1 Sieg über Coline Aumard bin ich erneut ins Halbfinale eingezogen! Somit habe ich meine Chancen gewahrt, endlich eine Medaille für die Schweiz zu gewinnen.

Aber von vorne.

Die unmittelbare Vorbereitung auf die Einzel EM hätte schlechter nicht sein können. Beim Turnier in Kriens vorletztes Wochenende habe ich mir den Rücken völlig blockiert. Ich konnte die ganze letzte Woche nichts trainieren und bangte um meine Teilnahme. Erst vergangenen Montag stand ich mal auf den Platz, um zu schauen, wie sich Squash mit meinem Rücken verträgt. Immer noch nicht wirklich zu 100% überzeugt, reiste ich dennoch nach Frankreich.

Gestern startete ich gegen die Österreicherin Birgit Coufal ins Turnier. Obwohl ich noch etwas unsicher agierte, konnte ich 2-0 in Führung gehen. In Satz 3 und v.a. in Satz 4 war ich komplett von der Rolle. Rechtzeitig habe ich mich gefangen und einen guten Start in den Entscheidungssatz gehabt. Dieser gab mir Auftrieb. Einmal in Führung schaukelte ich das Spiel letzten Endes souverän heim.

Im heutigen Viertelfinal traf ich auf meine letztjährige Gegnerin um die Bronzemedaille, Coline Aumard. Ich wusste, dass ich sehr gute Chancen gegen sie habe, da sie erst von einer längeren Verletzungspause zurück ist. Im Gegensatz zu gestern war ich heute viel ruhiger und fühlte mich schon viel besser. Ich hatte mehr Vertrauen in meinen Körper. Ich begann druckvoll mit guter, präziser Länge. Dem hatte Coline nichts entgegen zu setzen und ich führte bald 1-0. Im 2. Satz wurde ich etwas zu passiv und spielte nur mit anstatt zu bestimmen. Das Bestimmen übernahm Coline und ich hatte das Nachsehen. Es steht 1-1. Im 3. Satz machte ich wieder mehr Druck und bekam mehr Chancen nach vorne anzugreifen. Ich konnte sie mehr bewegen und somit müde machen. Es war knapp, doch ich behielt die Oberhand. Im 4. Satz begann ich stark und gab eine klare Führung nicht mehr aus der Hand. Ich bin stolz und erleichtert, dass ich den Halbfinaleinzug geschafft habe. Ich hatte das bis vor der Abreise für unmöglich gehalten.

Aber, für eine Medaille muss ich noch weiter kämpfen. Das werde ich mit viel Freude und Spass in den nächsten beiden Tagen tun.

Drückt mir die Daumen!

Eure Gaby

 

Mo

05

Mai

2014

European Team Championship 2014 in Riccione vom 30.04.-03.05.

Kein Wunder gegen Dänemark

Wir wollten einen versöhnlichen Abschluss dieser EM, doch Dänemark erwies sich auf allen 3 Positionen stärker als wir. Jasmin hat knapp verloren mit 1-3. Ich hielt gegen Line Hansen (Welt Nr. 25) gut mit, fühlte mich auch wieder viel besser als tags zuvor, vergab aber gegen Satzende die entscheidenden Punkte. Nahe dran ist halt auch vorbei. Fabienne verlor ihr Spiel klar 0-3.

Somit mussten wir mit 5 Niederlagen in der Tasche aus Riccione abreisen, im Wissen darum, dass der Wiederaufstieg im nächsten Jahr erneut sehr sehr schwer sein wird.

Für mich persönlich verlief die EM durchaus positiv, auch wenn die Matchbilanz mit 2:3 negativ ist. Der Körper hat mitgespielt, ich konnte meine Leistung abrufen und v.a. viel Positives aus dem Spiel gegen die Welt Nr. 4, Alison Waters, mitnehmen.

Als nächstes steht noch das Sekisui Open und die Einzel EM vor der Tür.

Bis dahin

Gaby :-)

Niederlage gegen Wales - Chance vertan den Abstieg zu verhindern

Am Freitag hatten wir ein wichtiges Spiel. Mit einem Sieg hätten wir unsere Chancen wahren können, in der Division 1 zu bleiben, sollten wir auch am Samstag gewinnen. Leider hat dies nicht geklappt.

Ich durfte den Auftakt machen und spielte gegen Tesni Evans (Welt Nr. 32). Wir trafen letztmals im September 2013 aufeinander, wo ich 1-3 knapp verloren habe. Es sollte wieder so kommen. Ich fühlte mich körperlich nicht ganz so frisch und bekundete extrem Mühe ab Satz 3. Die ersten beiden Sätze waren ausgeglichen und es stand 1-1. Ich führte noch 3-0 im 3. Satz, aber von da an wurde ich überrollt. Meine Teamkolleginnen hatten auch das Nachsehen und so resultierte im 4. Spiel die 4. Teamniederlage.

Am Samstag geht es darum einen guten Abschluss dieser Team EM zu machen. Der Abstieg in Division 2 steht jetzt schon fest.

Tschechien zu stark

Am Donnerstag ging es mit dem Match gegen Tschechien weiter. Fabienne an Position 2 machte den Auftakt. Sie spielte gegen die erfahrene Lucie Fialova. Fabienne startete stark ins Spiel und zwang Lucie zu Fehlern. Am Ende behielt die Tschechin aber kühlen Kopf und brachte ihr Team in Führung. Jetzt war ich an der Reihe. Zum wiederholten Male spielte ich gegen Olga Ertlova, die aktuelle Tschechische Landesmeisterin. Ich trat souverän auf und liess Olga viel laufen. Erneut war ich klar in Führung, bevor eine kleine Rempelei und eine kurze Verletzungspause von Olga meinen Lauf ins Stocken brachte. Von da an war es etwas mehr Kampf, ich zögerte etwas und wollte ihr nicht nochmals in den Rücken laufen. Doch letzten Endes hatte ich nie Angst um meinen Sieg und konnte mit 3-0 gewinnen. Jasmin kämpfte super fürs Team, liess aber zu viele Chancen aus, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben. Sie verlor 1-3.

 

Am Freitag und Samstag geht es gegen Wales und Dänemark weiter. Den Abstieg in die Division 2 verhindern, kann aber wohl eher nur noch ein kleines Wunder. ABER, wir kämpfen bis zum Schluss!!

 

Unnötige Niederlage gegen Holland

Am Mittwochabend spielten wir gegen Holland, das dieses Jahr ohne ihre letztjährigen Nummern 1,2 und 3 antreten musste. Wir schätzten unsere Chance als gross ein, einen ersten Sieg landen zu können.

Erneut durfte ich als Erste auf den Platz und spielte erstmals gegen Margriet Huisman. Es war eine sehr klare Angelegenheit für mich…. Bis zur 9-1 Führung im 3. Satz und der Spielunterbrechung wegen einer Blutung meinerseits. Ich hatte einen klitzekleinen Riss oberhalb des Knies, der einfach immer weiter blutete. Und ich wollte sicher gehen, dass der Verband hält und es nicht wieder anfängt zu bluten. Denn sonst hätte ich das Spiel verloren. Wie doof wäre das denn gewesen. Bei Wiederaufnahme des Spiels war ich mehr besorgt um mein Knie und liess sie auf 9-7 herankommen. Irgendwie kam ich noch durch und gewann den Satz. Mit einer 1-0 Führung konnte Céline in ihr 1. Spiel fürs Damen Nationalteam steigen. Nach anfänglicher Nervosität hat sie sich gut gefangen, kämpfte ganz toll, verlor leider aber mit 0-3. Nun lag es in Fabienne’s Händen den Sieg für uns zu sichern. Naja, es war nicht ihr bestes Spiel und sie verlor ebenfalls mit 0-3.

Nichts wurde aus der Möglichkeit am Donnerstag gegen Tschechien um den Halbfinaleinzug zu spielen.

Guter Auftakt gegen England

Gegen die Serieneuropameisterinnen aus England konnten wir unbeschwert aufspielen.

Ich durfte gegen die Weltnummer 4, Alison Waters ran. Ich kam mit dem Glasscourt bestens klar und gewann den 1. Satz mit 11-6. Im 2. Satz war meine Länge nicht mehr ganz so gut und Alison trat aggressiver auf. Sie war wohl ein bisschen sauer auf sich selbst nach dem Satzverlust ;-) Satz 2 ging klar an sie. Im 3. Satz fand ich wieder ins Spiel rein, auch wenn ich den Satz mit 4-11 abgab. Ich war immer positiv und machte Druck. Ich hielt bis zum Spielende sehr gut mit und verlor in ca. 35' mit 1-3.

Meine Teamkolleginnen spielten auch gut, mussten aber die Klasse der Engländerinnen eingestehen.

Am Abend um 20 Uhr geht's weiter mit dem wichtigen Spiel gegen die "geschwächten" Holländerinnen.

Wir kämpfen für den Sieg!

Hopp Schwiiz!!

Vorschau

Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Team EM in Riccione. Zusammen mit Fabienne Oppliger (Nr. 2), Céline Walser (Nr. 3) und Jasmin Ballmann (Nr. 4) werden die Schweizerfarben in Italien hoch gehalten.

Nachdem wir letztes Jahr dank unseres 2. Platzes in der Divison 2 aufgestiegen sind, geht es dieses Jahr so richtig zur Sache gegen die Top Nationen. Wir sind im Pool mit England (1), Holland (4) und Tschechien (5). Zum Auftakt dürfen wir am Mittwoch gegen die Serien-Europameisterinnen aus England ran. Natürlich haben wir gegen das Team mit 3 Spielerinnen aus den Top 20 absolut Nichts zu verlieren. Gleichentags spielen wir gegen Holland, das ohne ihre langjährige Nummer 1 und Top-10 Spielerin (Nathalie Grinham) antritt. Das wird sicher eine spannende Begegnung. Am Donnerstag spielen wir gegen Tschechien, wo ich es wohl mit der amtierenden Landesmeisterin, Olga Ertlova, zu tun kriege.

Wie es dann ab Freitag weitergeht, hängt von den Resultaten der ersten beiden Wettkampftage ab.

Es wäre cool, wenn wir den Verbleib in der Division 1 schaffen. Doch dazu müssten wir mindestens den 6. Rang erreichen. Das wird eine echt harte Herausforderung, aber man weiss ja nie.... Nichts ist unmöglich .-)

Hopp Schwiiz

 

Do

03

Apr

2014

Schweizer Einzelmeisterschaft vom 3.-5. April

Schweizermeisterin zum 7. Mal !!

The Champions (Nici Müller & Ich)
The Champions (Nici Müller & Ich)

Ich habe es - wie alle erwartet hatten - geschafft. Der 7. Titel an den Schweizermeisterschaften ist gestern Tatsache geworden! Ich schliesse damit zu Agnes Müller und Barbara Hartmann auf.

Noch ein paar Worte zum Spiel. Im gestrigen Final gegen Fabienne Oppliger geriet ich nur gerade zu Matchbeginn etwas in Bedrängnis. Ich wurde etwas überrascht, dass sie mein Tempo mitging und praktisch alles noch irgendwo holte und zurückbrachte. Beim Stand von 5-3 hatten wir einen recht intensiven Ballwechsel, den sie für sich entscheiden konnte. Anscheinend hat dieser Punkt Fabienne aber viel Energie gekostet. Ich machte weiter Druck und zog davon. Die 1-0 Führung beruhigte meine Nerven und ich konnte langsam befreiter und variantenreicher agieren. Die nächsten 2 Sätze waren eine Demonstration und der Sieg eine klare Sache.

Ich bin unendlich happy einen weiteren Titel in Ehren halten zu dürfen. Damit ich alleinige Rekordhalterin wäre, bräuchte es noch 1 Titel.... man darf gespannt sein :-)

So, jetzt ist erst mal eine kleine Verschnaufpause angesagt ob all der Titelhamsterei. In einem Monat geht es an die Team EM nach Riccione. Darauf freue ich mich ungemein und werde fleissig weiter trainieren.

Bis dahin

Eure Gaby

11. Finaleinzug in Folge geschafft !

Ich wurde meiner klaren Favoritenrolle auch im Halbfinale gerecht. Ich zog mit einem souveränen 3-0 Sieg in meinen 11. (aufeinander-folgenden) Final an einer SM ein!

Im gestrigen Spiel gegen Jasmin Ballmann schlug ich von Anfang an ein hohes Tempo an, das ihr offensichtlich nicht so behagte. Mit druckvoller Länge konnte ich Jasmin in den hinteren Ecken festnageln und profitierte darausfolgend von ihren Fehlern.

Nun freue ich mich auf das Finale, denn für einmal erwartet mich nicht Sara Guebey (wie seit 2009), sondern Fabienne Oppliger.

Drückt mir erneut die Daumen :-)
Danke!

Lockerer Auftakt im Viertelfinal

In Action gegen M. Penkov
In Action gegen M. Penkov

Am gestrigen Donnerstagabend ging es los mit der Mission 7. Titel. Ich bestritt meinen Viertelfinal gegen Milena Penkov aus Uster. Ich war klare Favoritin und wurde dieser Rolle mit einem deutlichen 3-0 Sieg gerecht. Ausser gleich zu Spielbeginn lag ich immer deutlich in Führung und konnte mein druckvolles Spiel und meine Präzision ausspielen.

Im Halbfinale treffe ich auf Jasmin Ballmann, die gestern ein umkämpftes 5-Satz Spiel für sich entschied.

Drückt mir die Daumen

Gaby :-)

So

23

Mär

2014

Schweizermeisterin mit SRC Winterthur

Siegerteam (Gaby, Pam, Dominique und Steffi (vlnr.)
Siegerteam (Gaby, Pam, Dominique und Steffi (vlnr.)

Gestern durfte ich einen weiteren Titel feiern! Dieser schmeckt umso süsser, da es eine tolle Mannschaftsleistung war. Nachdem wir uns als Titelverteidiger in der vergangenen Saison nicht für die NLA Playoffs qualifizieren konnten, holten wir den Schweizermeistertitel zurück nach Winterthur.

Am Freitag spielten wir gegen aktuellen Titelverteidiger Carnivals. Ich machte gegen Sara Guebey den Auftakt. Ich spielte nicht mein bestes Squash konnte aber dennoch 2-0 in Führung gehen. Sara steckte jedoch (für einmal) nicht auf und wehrte sich erfolgreich. Ich musste ihr den 3. Satz überlassen. Frisch fokussiert brachte ich den Sieg aber heim und legte fürs Team 1-0 vor. Pamela Hathway auf Position 2 spielte herausragend gegen die junge Céline Walser. Mit ihrem 3-1 Sieg lagen wir uneinholbar 2-0 in Front. Im "bedeutungslosen" Spiel verlor Steffi Müller gegen Nadja Pfister.

Am Samstagnachmittag trafen wir im Finale auf den Qualifikationssieger Uster. Es lag viel Spannung in der Luft. Ich hatte erneut die Ehre den Anfang zu machen. Ich traf auf Sina Wall. Ich startete denkbar schlecht ins Spiel. Es passte nicht viel zusammen, keine gute Länge, oft zu nah am Ball und nicht spritzig. Ich verlor den Startsatz deutlich. Ich wusste aber, mit besserer Länge und viel Kampfgeist komme ich schon noch rein ins Spiel. Ich musste beissen und mich in Geduld üben, bis sich langsam aber sicher (zum Glück) ein besseres Gefühl einstellte. Der 2. Satz war ein Abnützungskampf und ich wehrte zahlreiche Satzbälle ab bevor ich mit 16-14 zum 1-1 ausglich. Das war sehr wichtig. Ich trat nun aggressiver auf, machte mehr Tempo und bekam nun die Öffnungen, die ich so sehr wollte, um sie vermehrt nach vorne zu schicken. Das gelang mir am Ende sehr gut und ich konnte 3-1 gewinnen. Mit dieser 1-0 Führung schickte ich Pamela auf den Platz. Sie spielte gegen die Nr. 3 der Schweiz, Fabienne Oppliger. Die letzte Begegnung war ein hartes Fünfsatz-Match. Nicht so in diesem Finale. Pamela spielte aus einem Guss, so dass Oppliger nicht wusste, welchen Ball sie spielen soll. Souveräner Sieg von Pam und der Titel war gesichert. Mit dieser Titelfreude kämpfte sich Steffi zum 3-2 Sieg gegen Milena Penkov und versüsste uns den Titel!

Es war eine tolle Saison mit Pam, Steffi und Dominique, umso schöner, hat es natürlich auch mit dem Titel geklappt.

So, jetzt habe ich schon 3 Titel (Bayerische Mannschaftsmeisterin, Deutsche Mannschaftsmeisterin und seit gestern Schweizer Mannschaftsmeisterin) in dieser Saison geholt und hoffe, dass in 2 Wochen der 4. Streich folgt :-) Dann wäre ich nämlich zum 7. Mal Schweizermeisterin bei den Damen.

Bis bald

Gaby

Mi

12

Mär

2014

Deutsche Meisterin mit dem 1. SC Würzburg

Siegerteam mit Marlene Fuchs, Gaby Huber, Kathrin Hauck, Dagmar Lettner, Vera Fuchs, Caroline Sayegh (vlnr)
Siegerteam mit Marlene Fuchs, Gaby Huber, Kathrin Hauck, Dagmar Lettner, Vera Fuchs, Caroline Sayegh (vlnr)

Am vergangenen Wochenende reiste ich nach Duisburg, um mit meinem Verein - nach dem Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft - auch den Titel Deutscher Meister nach Würzburg zu holen. Es traten 5 Teams (aus 3 verschiedenen Landesverbänden) in einer Round Robin gegeneinander an.

Am Freitag spielten wir gegen die Damen des EFSC. Ich bekundete gegen Felicitas Döhring keine Probleme. Als Team gewannen wir 2-1. Am Samstag ging es dann Schlag auf Schlag. Wir hatten 3 Spiele zu absolvieren, um 10 Uhr, um 12 Uhr und um 14 Uhr! Sozusagen zum Frühstück trafen wir auf den SRV im Westen 2, wobei ich gegen Tinne Gilis ganz schön ran musste. Es war ein intensives Spiel, geprägt von längeren Ballwechseln. Ich war froh, dass ich in 3 Sätzen durchgekommen bin und so Kräfte sparen konnte. Schliesslich warteten noch die Nr. 3 in Deutschland (Nicole Fries) und Tinne's ältere Schwester Nele Gilis (Weltnr. 90) auf mich. Als Team gewannen wir 3-0. Zum Z'Mittag spielten wir gegen die späteren Bronze-Medaille Gewinner, den SC Monopol Frankfurt. Ich nahm das gute Gefühl vom Morgen mit ins Spiel und machte viel Druck und war schnell unterwegs. Ich gewann relativ deutlich 3-0 gegen Nicole. Weil wir auch als Team siegten, ging es um 14 Uhr gegen die Heimmannschaft SRV im Westen 1 um die Wurst bzw. um den Meistertitel. Ich hatte das Glück dank dem 3-2 Kampfsieg von meiner Teamkollegin Caroline Sayegh auf Position 3 mit einem Vorsprung auf den Court zu gehen. Ich startete jedoch schlecht ins Spiel, war zu passiv und wohl auch noch nicht so ganz bei der Sache. Der Satzrückstand weckte mich rechtzeitig und ich begann die Ballwechsel zu bestimmen und meine Gegnerin laufen zu lassen. Am Ende ein verdienter 3-1 Sieg. Somit war der Titel schon im Sack, die Freude gross im Team. Im bedeutungslos gewordenen 3. Spiel der beiden Nr. 2 im Team gewann Kathrin Hauck mit 3-2.

Zum Abschluss gab es eine schöne Siegerehrung und etwas Sekt :-)

Als Nächstes stehen bei mir die Playoffs mit Winterthur vor der Tür. Ob es auch da einen Titel zu feiern gibt?

Bis dahin

Gaby

Fr

28

Feb

2014

Winterthurer Sportler-Ehrung vom 27. Februar

Im Interview mit Beni Thurnheer
Im Interview mit Beni Thurnheer

Im Casino Theater Winterthur fand gestern die alljährliche Sport-Ehrung der Stadt Winterthur statt. Der Panathlon-Club Winterthur führt diese Ehrung bereits zum 30. Mal durch! Aber erst zum dritten Mal wurde auch ein/e Winterthurer SportlerIn des Jahres gewählt. Nachdem ich bereits im Jahr 2012 zu den 3 Auserwählten gehörte, hatte ich auch heuer die Ehre mich zu den Nominierten (nebst Annick van Westendorp und Amaru Schenkel) zählen zu dürfen. Nebst einem Beitrag im Fernseh (Tele Top --> hier klicken um Beitrag unter Top Regio Zürich anzuschauen!) durfte ich am Anlass selbst auf die Bühne zum berühmtem Sportmoderator Beni Thurnheer und mit ihm eine kurze lustige "Plauderstunde" geniessen. Es hat Spass gemacht. Zum Sieg hat es mir auch in diesem Jahr nicht gereicht. Ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis war es dennoch!

Bis bald

Gaby

Mo

10

Feb

2014

Bayerischer Mannschaftsmeister

vlnr. K. Hauck, Dagmar Lettner, Caroline Sayegh, Ich und Marlene Fuchs
vlnr. K. Hauck, Dagmar Lettner, Caroline Sayegh, Ich und Marlene Fuchs

Am vergangenen Samstag stand ich für mein Team aus Würzburg im Court. Es war der letzte Spieltag in der Bayernliga und wir wollten die Tabellenführung behaupten und den Titel holen. Das ist uns gelungen!

Ich hatte meine beiden Kontrahentinnen aus München (Iris Stockbauer) und Füssen (Lisa Kaserer) relativ locker im Griff. Wir gewannen unsere Begegnungen mit 3-0 (vs. RSC München) und 2-1 (vs. Füssen). Punktgleich mit den Ladies vom TSC Heuchelhof, aber mit dem besseren Matchverhältnis holten wir den Titel zu uns.

In 4 Wochen spielen wir um den Titel der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Duisburg.

Auf geht's Würzburg :-)

Sa

04

Jan

2014

Rücktritt von der WSA-Tour

©by Frappé/García
©by Frappé/García

Fürs neue Jahr habe ich leider keine guten Neuigkeiten betreffend meiner internationalen Squashtätigkeit. Ich werde im Jahr 2014 keine WSA-Wettkämpfe mehr bestreiten und mich von der internationalen Tour zurückziehen. Wieso das denn?! In den letzten Wochen und Monaten befasste ich mich immer wieder mit diesem Gedanken. Obwohl ich mit viel Freude in die Herbstturniere gestartet bin, stellte ich rasch fest, dass mein Körper irgendwie nicht mehr so mitmacht wie ich das gerne gehabt hätte. Ich spürte und spüre meine Achillessehnen immer noch, wenn gleich auch nicht mehr so extrem stark wie noch im Frühling/Sommer 2012. Dennoch war es so, dass ich deswegen zwischen den Turnieren oft nicht im gewünschten Ausmass trainieren konnte, sondern häufiger mal Ruhepausen einlegen oder leichtere Einheiten absolvieren musste. Des weiteren kam auch noch der Rücken dazu, der mich blockierte und an meinem letzten Turnier sogar zur Aufgabe zwang.

 

Es ist schade und ich bin traurig darüber. Denn am Turnier in London, wo ich nur knapp der Weltnummer 19 unterlegen bin, sah ich, was noch alles möglich gewesen wäre. Ich bin überzeugt, dass ich das Potenzial für die Top 20 habe. Ich bin aber ebenso überzeugt, dass mein Körper das nötige Training für diesen Schritt nach vorne nicht mehr zulässt. Deswegen ziehe ich mich vom internationalen Geschehen zurück. Ich werde in der Schweiz aber sicher noch die Saison beenden. Ich will noch den 7. Schweizermeistertitel und mit meinem Heimclub SRC Winterthur den NLA Titel holen. Also ich gebe mein Bestes meinen Körper in bestmöglichem Zustand zu halten, um diese Ziele zu erreichen. Viel weiter schaue ich zum momentanen Zeitpunkt nicht.

 

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