Australian Open in Canberra (Gold 60 Event)

Klare Niederlage gegen Weltnummer 2

Heute durfte ich gegen die Weltnummer 2, Jenny Duncalf aus England, auf dem Centercourt im National Convention Center antreten. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache, dennoch ging ich mit viel Zuversicht ins Spiel. Hatte ich doch im vergangenen Dezember einen Satz gegen sie gewinnen können. Doch heute lief es mir nicht ganz so gut. Einerseits hatte ich Mühe mit dem Glascourt, andererseits spielte sie für meine Verhältnisse einfach zu schnell und aggressiv. Meine Länge und Breite war nicht gut. Sie konnte oft Volley reingehen und die Bälle vor der Rückwand abfangen. So war der Druck zuviel für mich, um etwas ausrichten zu können. Ich verlor klar mit 5-11, 3-11 und 1-11. Dennoch war dieses Match eine sehr tolle Erfahrung und wird mir auf dem Weg nach noch weiter oben in der Weltrangliste bestimmt helfen.

Morgen Freitag geht es wieder zurück in die Schweiz, wo ich weiter hart an mir arbeiten werde ;-)

In Action gegen J. Duncalf
In Action gegen J. Duncalf

Erstrundensieg

Seit zwei Tagen weile ich in Down Under und habe mich vor allem mental auf mein Erstrundenspiel vorbereitet. Die lange Reise habe ich relativ gut weggesteckt und fühlte mich immer besser.

Nun galt es heute um 12 Uhr Mittag endlich ernst. Ich spielte gegen Sarah Cardwell, eine Australierin, die Nummer 76 der Welt. Ein gutes Los für mich, bin ich doch noch als Letzte in die Gesetztenliste gerutscht.

Ich fing sehr gut und ging ziemlich schnell in Führung. Ich kam mit ihrer Spielart sehr gut zurecht. Ich führte 10-4, bevor mich eine fragwürdige Entscheidung etwas aus dem Rhythmus brachte. Ich brauchte gleich 3 Punkte bevor ichd en Sack mit 11-6 zumachen konnte. Ich fühlte mich sehr gut, bewegte mich locker. Ein gutes Zeichen. Im 2. Satz kam sie etwas mehr auf, ich liess mich etwas zurückdrängen und auf ihre Longline duelle auf der Rückhandseite ein. Das gab ihr mehr Zeit und sie konnte zum 1-1 ausgleichen. Dies brachte mich jedoch nicht aus der Ruhe. Ich wusste, wenn ich wieder aggressiver spiele, sie mehr nach vorne bewege, kriege ich meine Chancen. Und so war es auch. Je länger das Spiel dauerte, desto müder wurde sie. Mir ging es immer besser. Nun kämpfte ich vor allem mit mir selbst, damit ich nicht zuweit voraus schaute. Auch die 2-1 Satzführung hiess noch nicht, dass es nun schon vorbei ist. Ich drückte weiter aufs Tempo, dem sie nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Ich gewann am Ende klar mit 11-1 und liess einen Jubelschrei los.

Am Donnerstag darf ich gegen die Weltnummer 2 aus England, Jenny Duncalf, spielen. Ich freue mich sehr auf das Match.

Dies wird live auf PSA SquashTV übertragen.

Drückt mir die Daumen :-)

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